Atelier Wolfgang Kutzner

Die italienische Stadt Pompeji, im Jahre 79 n. Chr. durch den Vulkanausbruch des Vesuvs verschüttet und erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt, übt seit jeher eine Faszination auf den heute in der Eifel lebenden Künstler Wolfgang Kutzner aus.

Wie viele seiner Vorgänger aus verschiedenen Künstlergenerationen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema der klassischen Antike ein wesentlicher Baustein in seiner Arbeit. Wer sich mit der künstlerischen Arbeit Kutzners auseinandersetzt, kommt – daraus resultierend - am Thema Pompeji nicht vorbei. Einerseits greift er in zahlreichen, originalgetreu gestalteten Repliken Pompejis Wandbildnisse und Szenen aus Stadt und Leben auf, andererseits verarbeitet und abstrahiert er in seiner freien Malerei immer wieder Elemente aus jener schicksalhaften Stadt.

Der Ausdruck „zu färben und vorzutäuschen“ beschreibt die vor rund 2000 Jahren gängige Art, in der Wandmalerei mithilfe unterschiedlichster Elemente die Architektur eines Gebäudes fortzuführen, dieses „zu färben“ und imaginäre Räumlichkeit „vorzutäuschen“.

zu den Abbildungen